Eine gemeinsame Sicht auf das Gebäude – ohne bestehende Systeme zu ersetzen.
Das BOS bildet die übergreifende digitale Schicht des Gebäudes. Es verbindet technische, immobilienwirtschaftliche und geschäftliche Systeme, ordnet ihre Daten in einer gemeinsamen Ontologie und stellt sie Anwendungen in einem kohärenten Kontext bereit. Jedes Tool behält seine Rolle.
Das BOS macht instrumentierte Gebäude zu einer Quelle geschaffenen Werts.
Indem technische, immobilienwirtschaftliche, Energie- und Nutzungsdaten in einer Single Source of Truth zusammengeführt werden, entstehen neue Services, maßgeschneiderte Cockpits und ein digitaler Zwilling in Echtzeit, der die Performance steigert.
Indem das BOS dem Gebäude ein Betriebssystem gibt, ebnet es den Weg für eine neue Generation von Smart-Building-Anwendungen und einen nachhaltigen Return on Investment.

Das BOS verbindet bestehende Tools, kontextualisiert ihre Daten und lässt Anwendungen dasselbe Verständnis des Gebäudes teilen.
Fünf Bausteine, die das BOS vom reinen Datensammeln unterscheiden.
Eine gemeinsame Ontologie zur Beschreibung des Gebäudes
Gebäudesysteme sprechen nicht dieselbe Sprache: Eine Anlage hat eine Referenz im CMMS, einen anderen Code im BMS und eine weitere Bezeichnung in der technischen Dokumentation.
Die Ontologie liefert ein gemeinsames Vokabular und Geschäftsregeln: Anlage in einer Zone, versorgt eine Zone, gehört zu einem technischen System, ist durch einen Vertrag abgedeckt, hat Dokumentation und kann Risiken beeinflussen. So muss nicht jede Anwendung ihr eigenes Gebäudemodell aufbauen.
Aus isolierten Daten werden kontextualisierte Informationen
Ein Wert oder Alarm allein reicht selten für eine Entscheidung. Seine Bedeutung hängt von Ort, Zeit, Anlage, Nutzer und jüngsten Ereignissen ab.
Das BOS verknüpft etwa eine Temperatur mit ihrem Sollwert, der Belegung, der Lüftungsanlage, dem Außenwetter und einem jüngsten Einsatz – und unterscheidet so Normalverhalten von Anomalien. Genau diese Kontextualisierung unterscheidet ein BOS von bloßer Datenzentralisierung.
Die Rolle des operativen digitalen Zwillings
Der operative digitale Zwilling ist die Live-Abbildung des Gebäudes auf Basis dieses gemeinsamen Referenzmodells. Er verbindet Geometrie, Nutzung, Anlagen, Flächen, Dokumentation und Echtzeitdaten.
Er ist mehr als ein 3D-Modell: Von einem Raum aus findet ein Betreiber sofort die versorgenden Anlagen, Live-Ereignisse, zugehörige Dokumente und vergangene Einsätze.
Ergänzung zu bestehenden Lösungen
Das BOS ersetzt weder BMS, CMMS, IWMS, BIM noch Buchungsanwendungen – sie behalten ihre spezialisierten Funktionen.
Es verbindet sie, damit bereichsübergreifende Prozesse möglich werden: Eine Anfrage entsteht in einer App, wird über Raum und Anlage kontextualisiert, an das CMMS übergeben, vom Betreiber verfolgt und an den Nutzer zurückgemeldet.
Schrittweise Einführung
Ein BOS erfordert weder die Anbindung aller Systeme noch das gesamte Portfolio auf einmal. Der Start erfolgt mit wenigen Datenquellen und Use Cases mit hohem Wert.
So werden Datenqualität getestet, Ergebnisse gemessen und das Referenzmodell schrittweise vervollständigt – mit geringerem Projektrisiko und einer Architektur, die sich an den realen Prioritäten orientiert.
Praxisbeispiel: ein BMS-Alarm
Ohne BOS erscheint ein BMS-Alarm als technischer Code, den der Betreiber interpretieren muss: Anlage identifizieren, lokalisieren, Dokumentation prüfen, letzte Einsätze nachsehen und klären, wer betroffen sein könnte.
Mit dem BOS ist diese Information direkt mit dem Ereignis verknüpft. Der Betreiber sieht sofort eine kontextualisierte Situation und kann auf Basis verlässlicher Informationen handeln.
Konkretes Beispiel: auffälliger Energieverbrauch
Ein auffälliger Verbrauch ist nicht nur ein Wert im Zählersystem. Dank BOS wird er mit einer Anlage, einer Zone, bestimmten Zeiträumen, einer Belegung und jüngsten technischen Ereignissen verknüpft. So wird sichtbar, ob eine Anlage defekt ist, Sollwerte falsch sind oder eine Anlage ineffizient läuft – und vermeidbarer Verbrauch entsteht.
Von Ihren Anforderungen zum richtigen digitalen Fundament.
Mit Ihren Zielen beginnen. Auf dem aufbauen, was bereits existiert. Maßgeschneiderte Lösung.
Bestandsgebäude
Vorhandene Systeme nutzen statt neu instrumentieren.
Neubauten
Von Anfang an BOS-ready planen.
Sanierungen
Wirkung vorher/nachher belegen.
Skalierbare Use Cases
Klein starten, portfolioweit ausrollen.
Ein digitales Fundament, das Gebäudedaten verbindet und Wert freisetzt.
Gebäudedaten liegen an vielen Orten – in Betriebssystemen, IT-Tools, BIM-Modellen, Dokumenten und bei externen Dienstleistern. Das Fundament konsolidiert diese Quellen zu einem vertrauenswürdigen operativen Rückgrat mit einer einheitlichen Sicht auf Assets, Flächen und Performance.
Datenquellen
- OT & BMS
- Energiezähler
- Wartungsdaten
- BIM / CAD
- Belegung
- Dokumente
/ BOSSicher. Skalierbar. Interoperabel.
Ihr vertrauenswürdiges Daten-Rückgrat.
Anwendungen & Services
- Dashboards
- Digitaler Zwilling
- Instandhaltung
- Energie
- Workplace
- Reporting
- KI-Assistenten
Eine Quelle der Wahrheit
Daten, Flächen, Assets und Dokumente vereint.
Offen & interoperabel
Bestehende Tools anbinden, ohne alles zu ersetzen.
Schrittweise Einführung
Mit priorisierten Use Cases starten und Schritt für Schritt skalieren.
Entscheidungsreife Daten
Betrieb, Investitionen und Reporting unterstützen.
Wo wird das BOS betrieben?
Wir sind überzeugt: Gebäude- und Nutzerdaten gehören dem Gebäude und seinen Nutzern. Sie dürfen nie in einem Abonnement gefangen oder an unzugängliche, nicht nutzbare Umgebungen gebunden sein. Deshalb setzen wir auf souveräne, flexibel einsetzbare und sichere Lösungen – in Ihren Räumlichkeiten oder in einer Private Cloud Ihrer Wahl.
- Betrieb On-Premises oder in einer Private Cloud
- Datensouveränität und Kontrolle über Zugriffe
- Reversibilität und Datenportabilität

Lassen Sie uns über Ihr Gebäude sprechen.
In einem 60–90-minütigen Workshop klären wir Prioritäten, verfügbare Daten und den ersten praxistauglichen Use Case – unverbindlich.
